Interview mit Joachim Mahler

Joachim Mahler ist nicht nur Fitnesstrainer im Team 1, er ist auch zwischenmenschlich ein wichtiges Bindeglied zwischen Mannschaft, Cheftrainer und Abteilungsleitung.

Joggel, du kommst sportlich nicht aus dem Bereich Fußball.
Ja, tatsachlich bin ich erst mit 40 Jahren durch meine Kinder zum Fußball gekommen. In meiner Jugend habe ich verschiedene Kampfsportarten ausprobiert. Über das hobbymäßige Beachvolleyballspielen kam ich zum Hallenvolleyball und habe das auch aktiv für eine lange Zeit betrieben. Auch das Skifahren hatte eine große Rolle gespielt in meinem Leben, sodass ich lange Zeit auch Ski- und Snowboardlehrer in verschiedenen Skigebieten in Österreich und der Schweiz war.

 

Immer gut gelaunt und positiv gestimmt, so erlebt man dich auf dem Sportgelände. Man könnte meinen, du hast an deinem Hobby mächtig viel Spaß?
Es fällt mir echt leicht als leidenschaftlicher Sportler, so eine gute Truppe im Bereich Fitness zu trainieren. Die Jungs ziehen immer mit und es herrscht auch bei einem harten Training immer gute Stimmung!! Das muss ja Spaß machen.

 

Auch nach den Trainingseinheiten stehst du gerne noch an der Theke und pflegst die Gemeinschaft und die Kameradschaft. Im Amateursport ist das eine elementare Eigenschaft. Wie siehst du das?
Absolut richtig! Für mich ist das Klima innerhalb der Mannschaft oder des Vereins eines der wichtigsten Dinge und da gehört die gesellige Zeit nach dem Training oder Spiel einfach dazu!
Gewisse Dinge kann man nur nach dem Spiel oder Training bei einem Bier und persönlichen Gesprächen klären! (Lacht)

 

Erzähle ein bißchen was über dich privat und beruflich.
Ich bin 53 Jahre, glücklich verheiratet, Vater von drei Kinder und seit kurzer Zeit auch stolzer Opa von einem Jungen. Beruflich bin ich Bauleiter einer großen Anlagenbaufirma in Ludwigshafen.

 

Hast du einen Wunsch an die Abteilungsleitung?
Ehrlich gesagt nein! Aufgrund dessen, dass die komplette Abteilungsleitung aus Freunden besteht, die jeden Mittwoch zusammensitzen oder Fußball spielen, werden Probleme direkt und persönlich geklärt! Ich glaube, das macht den Verein aus.

 

Nach der unsäglich langen Pause durch die Pandemie wird es Zeit, dass die Kugel im Amateursport wieder rollt. Was wäre dein Wunsch an die Spieler bis dahin?
Sie sollten sich einigermaßen fit halten! Und man braucht echt nicht viel dazu: ein paar Laufschuhe und Gummibänder. Und vor allem sollte man den Bezug zum Fußball nicht verlieren nach so einer langen Trainingspause.

 

Wir als Abteilungsleitung brauchen so Menschen wie dich. Wie lange willst du deinem Hobby noch nachgehen?
So lange bis ich das Fußballspielen erlernt habe……(lacht). Also noch lange!!!!

 

Lebensmotto?
Sport treiben ist keine Momentsache, sondern eine Lebenseinstellung und der Wille schlägt immer das Talent.

 

Das Interview führte Andreas Großmann/ Bild: Beate Hager