Jugendfußball wird beim TuS Hochheim großgeschrieben.

Seit Jahren gehen hier Kinder aller Altersklassen ihrem Hobby nach. Der Zulauf, gerade bei den Bambini, ist enorm.

Der Jugendleiter Thorsten Jung hat eine wichtige Aufgabe im Club.

Thorsten, kurz und bündig ein paar Sätze über den Menschen Thorsten Jung?
Ich bin sehr zielstrebig, lösungsorientiert, ein Gemeinschaftsmensch und habe für jeden immer ein offenes Ohr. 

Thorsten, dein großer Sohn spielt in der Aktivität und dein kleiner Sohn beim SV Horchheim. Was motiviert dich trotzdem, die Rolle als Jugendleiter beim TUS Hochheim auszufüllen?
Da wäre zum einen das rege und herzliche Vereinsleben, welches viele Leute hier beim TuS Hochheim leben und natürlich die Kinder und Jugendlichen, die sich über jedes Training und jedes Spiel freuen und immer motiviert und voller Spaß Fußball spielen. Auch die Bindung zwischen Jugend und Aktivität und die tolle Anlage mit den Trainingsplätzen lassen mich einfach gerne Jugendleiter in Hochheim sein. 

Der Schwerpunkt in der Hochheimer Jugend liegt nicht im Leistungsbereich sondern darin, Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, ihrem Hobby nachzugehen. Integration, sozialer Umgang miteinander sowie Disziplin und Teamgeist sollen gelebt werden. Hierzu gibt es auf der Homepage einen Leitfaden. Wie kam dieser zustande?
Die Idee vom Leitfaden war schon da bevor ich Jugendleiter wurde und kam von Thomas Jung. Der Leitfaden ist ein tolles Spiegelbild von unserem Verein. Hier ist alles beschrieben, was uns im Verein für unser Vereinsleben und im Umgang miteinander wichtig ist.

Im A- und B-Jugend Bereich sind kaum noch Eltern zu sehen und an manchen Wochenenden bei den Auswärtsspielen ist es knapp mit Autos, die unsere Spieler zum Spiel bringen. Wie lautet dein Appell?
Ich verstehe die Eltern hier überhaupt nicht. Es gibt doch nichts Schöneres als seinem eigenen Kind beim dem zuzusehen, was ihm wichtig ist und ihm Spaß macht. Ich würde mir wünschen, dass bei den Spielen die Spieler eine größere Wertschätzung von ihren Familien erfahren. Dann wären genügend Eltern mit Autos da und wir hätten keine Probleme bei Auswärtsspielen.

Die vielen Jugendteams mit Kleidung und Material auszustatten ist finanziell fast unmöglich. Die meisten Trainer kümmern sich glücklicherweise selbst um Sponsoren. Bitte ein kurzes Statement.
Hier machen die Trainer einen Top Job und dafür bin ich auch sehr dankbar. Ich würde mir wünschen, hier und da mehr unterstützen zu können, was im kleinen Rahmen hin und wieder auch möglich ist.

Momentan darf unter Einhaltung der Hygiene Regeln trainiert werden. Ich denke die meisten Spieler machen da regen Gebrauch davon. Wie ist das organisiert?
Durch ein perfektes Hygienekonzept, welches von Seiten der Vereinsführung ausgearbeitet wurde. Ich möchte aber auch die Trainer sehr loben, die hier hervorragend mitarbeiten.

Impfung ja/nein?
Hier bin ich etwas gespalten. Zurzeit sehe ich noch keinen Mehrwert von der Impfung. Wahrscheinlich wird es aber auch bei mir auf eine Impfung hinauslaufen.

Wunsch an die Abteilungsleitung vom Jugendleiter?
Ich wünsche mir eigentlich nur weiterhin eine so gute Zusammenarbeit mit der Abteilungsleitung. 

 

Das Interview führte Andreas Großmann/ Bilder: Beate Hager