Beate Hager

Mitinitiatorin der neuen Homepage unseres TuS Hochheim

Beate, du wohnst genau gegenüber von unserem Sportgelände, in dem vor einigen Jahren entstandenen Neubaugebiet und bist Mutter von zwei Jungs, die natürlich beim TuS in der Jugend spielen. Ein paar einführende Worte über die Person Beate Hager:
In Worms fühle ich mich seit Jahren sehr wohl. Durch meine Familie habe ich hier Wurzeln geschlagen und Hochheim ist für mich der Ort, „wo die Sonne immer scheint“ (wie jetzt gerade).
Von Beruf bin ich selbständige Mediengestalterin im Print-und Webbereich und betreue Kundenaufträge von zu Hause aus. Mit dem Vorteil, dass ich meinen beiden Söhnen beim Homeschooling auch mal über die Schulter schauen kann.

 

Als Print- und Webdesignerin brachtest du natürlich einige Erfahrung für die Erstellung der neuen Homepage mit. Eine Homepage ist die Visitenkarte eines Vereins. Wie kam es dazu?
Ihr, der Vorstand und du, hattet die Idee, eine moderne, professionelle Website erstellen zu wollen. Wir setzten uns mit noch weiteren Mitbewerbern zusammen. Den Auftrag bekam ich und dann ging es um die gestalterische, technische und rechtliche Umsetzung. 

Für eine Sache bin ich euch sehr dankbar: ich hatte alle Freiheiten der Welt, was das Design anging. Für den Entwicklungsprozess war es extrem wichtig. Man braucht nicht nur die Nähe zum Projekt, sondern auch den „richtigen Riecher“, um dem Kunden das zu präsentieren, was man glaubt, dass es ihm am Ende gefällt.

Thomas Jung lieferte die Inhalte, ich erstellte fotografierte die Mannschaftsfotos und so entstand zügig das Re-Design der Website. Wichtig war mir von Anfang an, euch das Content-Management-System WordPress anzubieten, damit ihr später selbst eure Beiträge einfügen könnt. Vera Ströning von der Volleyball-Abteilung habe ich bereits in das System eingeführt. Einige Dinge sind zu beachten, wie zum Beispiel Bildformate oder -größen einzuhalten. Aber das ist kein Hexenwerk. Und außerdem aktualisiere ich weiterhin im Hintergrund das Template und die Plugins und bin auch sonst für euch da.

 

Man sieht dich oft bei uns auf dem Gelände. Ob beim Training oder bei Spielen machst du mit deiner Kamera Schnappschüsse. Man hat das Gefühl, dass es dir Spaß bereitet, hier was für unseren Verein zu tun.
Schon seit etwa fünf Jahren begleite ich meinen Kleinen von den Bambinis bis zur D-Gruppe, immer unter der Leitung von Andreas Holtewert, Detlef Horsch und zeitweise auch Claudio Schröder. Wenn man noch die Möglichkeit hat, aktiv Lauf-und Koordinationstraining der Mannschaft anzubieten, wächst man zwangsläufig in das Vereinsleben hinein.

Letztes Jahr durften wir mit deiner immensen Unterstützung und der Unterstützung der Eltern beim Nibelungenlauf 2020 unter Corona-Bedingungen teilnehmen. Das war eine tolle Erfahrung für alle Beteiligten und ein Riesenerfolg für die Jungs. Es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht! Du merkst, mein Engagement kann groß sein, auch dass ich schnell mal Fotos von einem Spiel mache und sie direkt online stelle.

 

Bisher konnte man den Eindruck haben, die Vereinsarbeit beim TuS Hochheim sei eine Männerdomäne. Deine erfrischende, positive Art tut dem Club gut. Was unserem TuS noch fehlt, ist eine Mädchen- bzw. Frauenmannschaft. Wie stehst du zum Frauenfußball?
Ich persönlich bin für den Mädchen- bzw. Frauenfußball beim TuS und im Allgemeinen!
Wir leben doch im 21. Jahrhundert! Da ich nicht aktiv Fußball spiele und nur zuschaue, bevorzugt mein persönliches und ästhetisches Auge aber eher die „athletische, männliche Variante“.

 

Welche Sportart übst Du selbst aus?
Gerade bin ich aus der Übung gekommen. Aber sonst das Laufen im Pfrimmpark. Nur in der letzen Zeit zwickt es mal da und dort und als Alternative sehe ich zukünftig für mich eher das Walken oder das Fahrradfahren.

 

Gibt es Wünsche an die Abteilungsleitung von dir?
Ich habe einen wertschätzenden, kollegialen Kontakt zum Vorstand und zu dir. Was den Web-Bereich angeht, sollten wir immer die Augen offen halten für Neues und Sinnvolles. Und dass dir deine Ideen, wie deine jetzige Interview-Reihe, nicht ausgehen. Wie ich es in den Auswertungsmethoden des „WebAnalytics“ sehe, werden die Beiträge gerne gelesen.

 

Wie geht ein berufstätige Mutter, die direkt am Sportgelände wohnt und zwei Buben hat, die kicken wollen, mit dem Thema Covid 19 um ?
Nicht einfach, weil Bewegung für die Jungs so bedeutend ist!
Unsere kleine Straße ist eine Sackgasse, sehr kinderfreundlich und bestens geeignet, sich sorgenfrei vor dem Haus und im Umfeld bewegen zu können. Die Jungs müssen die allgemeinen Hygienemaßnahmen beachten und das Testen in der Schule annehmen.

Erst wenn der Inzidenzwert sinkt, sehe ich Hoffnung auf die Wiederaufnahme des Trainings. Dann freue ich mich umso mehr!

 

Impfen ja /nein ?
Unbedingt!

 

Lebensmotto?
Immer am Trend der Zeit bleiben und nie das Lernen aufgeben.

 

Das Interview führte Andreas Großmann/ Bilder: Paul Jost